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Aufbau der Workshops

Die Workshops sind in zwei Phasen gegliedert: In der ersten Phase des Workshops steht die Erkundung der eigenen Körperlichkeit, des eigenen Körpers als Speicher individueller Erfahrungen - mit allen seinen Potenzialen und Beschränkungen. In dieser Arbeit wird der Doppelaspekt des Körpers als Quelle und (Transmission-)Medium künstlerischer Ausdruckskraft erschlossen.

In der zweiten Phase wird die direkte Verbindung zur musikalisch-technischen Dimension hergestellt. Elemente aus der individuellen Übepraxis werden mit dem zuvor Erarbeiteten kreativ kombiniert und zu neuen Praktiken zusammengeführt. Konkrete, praxisnahe und innovative Arbeitstechniken und deren Wirkung werden individuell erkundet, gesammelt und kooperativ erweitert.

Die Workshops richten sich an Musiker:innen aller Fachrichtungen. Ein besonderen Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Dirigent:innen und Chorleiter:innen. Die Teilnehmenden sollten ein oder mehrere bereits einstudierte Werke und ggf. ihr Instrument in den Workshop mitbringen. Die Gruppengrößen liegen zwischen vier und zehn Personen. 

Beispiel:

Dieser Workshop erstreckt sich in acht Modulen über vier Tage. Jedes Modul dauert zwischen 70 und 150 Minuten. Zwischen den  Modulen ist ausreichend Zeit zur Erholung, Integration und Reflexion der Erfahrungen.

Modul 1: Kommen & Gehen - Einstimmung mit dem eigenen Körper

Modul 2: Außen & Innen - Lauschen und Ausdruck finden

Modul 3: Arbeit in der Übergangszone - Verbindung von Individualität und Musikalität

Modul 4: Individuelle Erkundung der Übergangszone

Modul 5: Intervention - gemeinsame Erkundung und Entwicklung von Verbindungsmöglichkeiten

Modul 6: Best Practice Pooling - Sammlung und Weiterentwicklung konkreter Arbeitsformen

Modul 7: Vertiefungsphase - Reise zu Quelle und Medium der künstlerischen Ausdruckskraft

Modul 8: Finden & Ausdrücken - die Entdeckung/Erkundung des Möglichen
 

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Scherenschnitte: Leonie Renner